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Die Nacht ist fort,
vorbeigezogen in wilden,
warmen Bildern
aus Havelduft, Sturmgesang
Hefelachen, Umarmungsschweiß.
Im Morgennebel flieht das alles
in die kalte Wirklichkeit
dringen schwere Schatten,
von allem was hätte, könnte, sollte
doch nicht ist, niemals wird.
Sie bleiben für den Tag,
schneiden vernarbte Wunden auf,
sprengen Mauern um alte Träume,
bringen Chaos
bis die Nacht sie wieder
zu sich nimmt.

© Ricarda Righetti

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